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Tipps für BMX-Anfänger

21.07.2010

fotolia_15424171_xsBMX Fahrräder stellen die kleinste gängige Fahrradkategorie dar. Ihr Ursprung liegt in Amerika und heißt wörtlich übersetzt „Bicycle MotoCross“, das bedeutet so viel wie Rad Motorcross, also ein Cross Motorrad ohne Motor. Es gibt viele Varianten von BMX Rädern. Zu nennen wären hier unteranderem Freestyle, Race, Rampbike oder Trial BMX Räder.

Freestyle Bikes haben in der Regel am Lenkerkopf einen Rotor sitzen der es ermöglich den Lenker 360 Grad zu drehen. Dadurch muss die Bremsleitung für die vordere Bremse durch das Steuerrohr nach unten gezogen werden wodurch die vordere Bremse von unten mit dem Bowdenzug angefahren wird. 70% dieser Konstruktionen funktionieren nicht, da die Hebelverhältnisse dann nicht mehr passen. Dies ist unter anderem ein Erkennungsmerkmal für qualitativ minderwertige BMX Räder.

Um herauszufinden, welches Bike gerade bei Anfängern das richtige ist, erfordert es ein wenig Zeit. Man sollte sich im klaren sein, dass man ein bisschen mehr Geld ausgeben sollte, um gerade am Anfang nicht die Lust auf das BMX fahren durch schlechtes Material verdorben zu bekommen.

Daher ist es schwer ein bestimmtes BMX Rad zu empfehlen oder einen bestimmten Hersteller. Man sollte sich genau informieren und auch nach Angeboten Ausschau halten. Darüber hinaus kann man sich an den Preisen orientieren.

Wie bei jedem Fahrradmodell kann man verschiedene Objekte beim Baumarkt oder Discounter um die Ecke für kleines Geld kaufen. Davon kann man aus Sicherheits- und Gesundheitsgründen nur abraten. Die Räder aus dem Discounter oder Baumarkt sind oft billige und minderwertige Räder, die keine richtige Geometrie oder auch Ausstattung vorweisen können.

Ein komplettes BMX für unter 250 Euro zeugt daher eher von minderer Qualität, mit dem es keinen Spass macht anzufangen und Profis würden diese Räder als Spielzeuge bezeichnen. Ein BMX sollte auch nicht das Gewicht von 12 kg überschreiten, denn sonst wird es schwer, gerade für Anfänger, Stunts und Tricks auszuführen.

Man sollte natürlich auch bedenken und überlegen, wie intensiv und regelmäßig man BMX fahren möchte. Daran sollte man sich auch mit dem Preis für ein BMX ein bisschen orientieren können. Will man nur ab und zu fahren, reichen auch schon, im Vergleich minderwertigere BMX Räder, aus um ein paar Stunts und Tricks hin zu legen.

Man kann dann auch ein vernünftiges gebrauchtes Rad kaufen, sollte aber sehr genau auf die einzelnen Teile achten. Ob zum Beispiel der Rahmen oder andere wichtige Bauteile verzogen und angerissen sind. Angebote und Aktionen bei Radhändlern bieten oftmals eine bessere Alternative, wenn man nicht genügend Hintergrundwissen hat.

Weiterhin sollte beachtet werden, dass das Fahrrad nicht Straßentauglich ist. Sollte man damit am Straßenverkehr teilnehmen, müssen verschiedene Dinge (Schutzblech, Licht etc.) nachgekauft und angebracht werden. Es sollte aber auch zu bedenken sein, dass ein BMX in der Regel nicht im normalen Straßenverkehr zu suchen hat, weil man es der Stunts und Tricks wegen gekauft hat und damit in der Regel auch nur auf und in Parks unterwegs ist.

Wie finde ich das passende BMX-Rad für mich?

14.06.2010

fotolia_2889240_xsDieser Frage wollen wir uns einmal ganz banal nähern. Vor jeder Kaufentscheidung sollte man sich selbst die Frage stellen

a) für was möchte ich das Produkt einsetzen

b) welchen Nutzen soll mir das Produkt stiften und

c) was darf mich das Produkt kosten.

Der Bereich des BMX-Sports untergliedert sich grundsätzlich in die drei Bereiche Race, Freestyle und Grinds. Dementsprechend sind auch die Räder unterschiedlich ausgestaltet.

Im Race geht es darum, eine Rennstrecke mit verschiedenen Sprüngen und Hindernissen innerhalb kürzester Zeit zu bewältigen. Freestyle steht für das Tricksen und die Durchführung von Kunststücken mit dem Rad. Beim Grind werden Stangen an der Vorder- und Hinterachse mit eingesetzt und Kunststücke gezeigt als auch Hindernisse bezwungen.

Jeder der sich für den BMX-Sport als Neuling interessiert, sollte sich also zunächst für eine Teildisziplin entscheiden. Nachdem diese Frage abgeklärt ist, sind wir schon ein Stückchen weitern.

Alle drei BMX-Arten stiften an sich den gleichen Nutzen. Sie bieten Spaß, Spaß und nochmals Spaß und sorgen dafür, dass man innerhalb kürzester Zeit einen unvergesslichen Adrenalinausstoß erlebt – nur Sex ist wahrscheinlich noch schöner und prickelnder .

Bezüglich den Kosten gilt wie bei vielen anderen Produkten auch, dass Qualität nun mal seinen Preis hat. Die günstigsten Räder gibt es etwa bei 250 EUR, die teuersten liegen bei zirka 500 EUR. Sicherlich kann man mit einem günstigeren Rad genauso viel Spaß haben wie mit einem teureren, allerdings muss dann damit gerechnet werden, dass das Material schneller ermüdet und früher in Ersatzteile investiert werden muss.

Abschließend bleibt noch die Frage wie bzw. wo finde ich das passende BMX-Rad. Natürlich werden viele zuerst eine der bekannten Suchmaschinen betätigen und nach Händlern im Internet suchen. Sofern man sich im BMX-Sport auskennt, ist eine Bestellung im Internet sicherlich unbedenklich. Vorausgesetzt natürlich es handelt sich um einen seriösen und zuverlässigen Händler, der dies durch Bewertungen und Auszeichnungen nachweisen kann.

Für absolute Neulinge im BMX-Sport sollte der Weg jedoch zum Fachhändler führen, der sicherlich gerne verschiedene Modelle vorstellt und die Besonderheiten der verschiedenen Räder erläutert.

Hier auf unserer Partnerseite findet Ihr eine Auswahl von coolen BMX-Bikes und Ausrüstung:

http://www.profirad.de/

Ausrüstung – Klamotten – Bikes

14.06.2010

fotolia_3126589_xsDie Frage, die sich hier gleich am Anfang aufdrängt, ist, was genau versteht man unter der richtigen BMX-Ausrüstung. Weil es sich beim BMX-Fahren auch ein Stück weit um eine Lebenseinstellung handelt, meinen wir damit auch, dass die Kleidung entsprechend stylisch sein muss. Aber dazu später mehr.

Zur Ausrüstung eines BMX Fahrers sollten in jedem Fall natürlich ein oder mehrere Räder gehören, je nachdem an welchen Wettkämpfen der Fahrer teilnimmt.

Die Räder unterscheiden sich in erster Linie durch ihre Konstruktionsweise. Räder für den Bereich Race sind in der Regel flacher und schlanker konstruiert, weil zwischen den Hindernissen auf den Strecken kurzfristig sehr stark beschleunigt werden muss.

Die Räder aus dem Bereich Freestyle und Grind hingegen sind so konzipiert, dass Sie dem Fahrer bei seinen Kunststücken und Geschicklichkeitsübungen ein größtmögliches Maß an Stabilität gewährleisten (breiterer Lenker, höher gezogener Vorbau).

Desweiteren sollten Knieschoner, Schienbeinschoner, Armschoner, Handschuhe und ein Helm zur Standardschutzausrüstung gehören. Diese kann durch eine Protektionsjacke oder einen Rückenschutz ergänzt werden. Dabei wird jedoch klar, dass jede zusätzliche Schutzvorrichtung die Bewegungsfreiheit einschränkt und eine locker sitzende Short und ein schlabbriges T-Shirt dann doch aus Imagegründen von vielen Fahrern bevorzugt wird.

Wir wollen und können uns daher nicht festlegen, was genau die richtige BMX-Ausrüstung ist, weil jeder Fahrer die Mischung aus Style und Schutz nun mal selbst trifft. Das gehört eben einfach auch beim BMX-Fahren dazu, wie das „Amen“ in die Kirche.

Allerdings lebt man nur einmal und die Gesundheit ist das kostbarste Gut über dass wir verfügen. Wer also des Erfolges wegen bewusst auf Schutzkleidung verzichtet, der muss zwangsläufig die Konsequenzen tragen und die Schuld ausschließlich bei sich allein suchen.

Die Auswahl an verschiedenen Protektoren und Herstellern ist riesengroß. Beim Kauf sollten Sie jedoch stets auf Qualität achten, vor allem darauf, dass die Schoner getestet wurden und Prüfsiegel aufweisen – es geht schließlich um ihre Gesundheit.

Handschuhe schützen bei Stürzen vor Hautabschürfungen und geben durch spezielle Materialien besseren Halt als geschwitzte Hände.

Das Schuhwerk sollte möglichst gut gepolstert und robust sein. Eng anliegende Schuhe können insbesondere im Bereich Freestyle durch die verschiedenen Bewegungsabläufe sehr schnell zu schmerzhaften Druckstellen oder Blasen an den Füßen führen.

Wie eingangs erläutert, spielt hierbei das Design und der Style eine große Rolle. Insbesondere die Helme sind oftmals reichlich verziert, z. T. sogar von Künstlern und Modedesignern wie beispielsweise Paul Frank gestaltet. Viele Hersteller bieten darüber hinaus Aufkleber und diverse andere Materialien an, mit denen man sich seinen Helm ganz individuell selber gestalten kann.

Stimmt also die Melange aus Schutzvorrichtungen und stylischer Bekleidung, so kann man getrost der Faszination BMX-Fahren verfallen und sich in ihren Bann ziehen lassen.